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Schwarzwälder Bote Rezension von Willy Beyer |
Ulrike Schaper spielte die sechs Stücke der "pianoemotions", zu denen sie selbstverfasste Texte vortrug. Schnell wurde klar, daß eine lyrisch begabte Pianistin am Werk ist. Die Musik ist in ihrem Wesen am ehesten der Romantik zuzuordnen, enthält aber auch viele Jazzelemente... unstete, teils atonal anmutende Akkorde bieten dem Interpreten Möglichkeit zur Improvisation. Hierbei zeigt sich Ulrike Schapers Kunst in vollem Ausdruck. Die seelisch-emotionale Tiefe ihrer Musik entspringt der Intuition..."Unabhängig von Normen die Freiheit haben, sich auszudrücken und zu formulieren", ist für die Komponistin das Faszinierende. "pianoemotions" entstand in der Zeit von Juni bis Dezember 2006. Das Werk ist eine Fortsetzung ihrer bisherigen Arbeiten, die Ulrike Schaper auf ihre erste CD "Am Kamin" gebannt hat. Ihre Klavierkompositionen sind eine Aufforderung zum Träumen, Phantasieren und Nachdenken. |
| Schwarzwälder Bote | Beethovens männlich kraftvolle Haltung hat die Künstlerin mit weiblicher Anmut gepaart. Hier paßte einfach alles ... |
| Hohenzollerische Zeitung | ... wie könnte es anders sein bei dieser spontanen, musizierfreudigen Pianistin, die auf Stimmigkeit der Musik mit dem Menschsein achtet ... |
| Schwarzwälder Bote | ... die mit Leben erfüllte Interpretation der Musik von Frédéric Chopin hinterließ einen intensiv-innigen Eindruck |
| Schwäbisches Tagblatt | Entzückende kleine Dinge, "DuoLusingando" zwischen Melancholie und wilder Attacke ... |
| Schwarzwälder Bote | Transparenter Wohlklang: Zerbrechlich zart, doch ausdrucksstark. "DuoLusingando" schafft eine feine vornehme Atmosphäre ... |
| Zur 2006 erschienenen CD "Am Kamin" |
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| Tamino Klassikforum | Ulrike Schaper ... eine Romantikerin an den Tasten ... Einstiegs-CD gefällt außerordentlich ... |
| Schwarzwälder Bote | CD zum Träumen und Verweilen ... Ulrike Schapers Kompositionen fesseln mit balladenhafter Erzählkunst |
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Tonkünstlerforum und Neue Musikzeitung, Autor Dr.Patrick Tröster |
Den meisten im Verband dürfte Ulrike Schaper, Klavierpädagogin und Pianistin in Hechingen, als Regionalvorsitzende bekannt sein. Jetzt tritt sie mit ihrer ersten CD ins Licht der Öffentlichkeit, auf der sie Schumanns "Kinderszenen" op. 15 sowie einige Klavierstücke aus op. 115, 117 und 118 von Johannes Brahms eingespielt hat. Doch "lisztig", mutig und selbstbewusst beginnt sie mit vier Eigenkompositionen, die sich aus Improvisationen entwickelten und die stark von der Romantik beeinflusst sind. Liszt, Brahms, Schumann sind hier unverkennbar die Leitbilder, doch weitet die Pianistin sie harmonisch auf, experimentiert polymetrisch-bartókial mit Motivmelodien, über Ganztonleitern oder schmissig-düsteren Klangkaskaden. Mit Schapers Interpretation der "Kinderszenen" fühlt man sich wahrhaftig als Kind an einen Kamin rückversetzt und lauscht den eigenen Erinnerungen nach: innig, pastellfarbig, verträumt und gedankenverloren. Die Klavierstücke des fantasiebegabten Improvisators Brahms rücken dagegen in ein anderes Licht. Hier wird die Nähe zum Klang, die Wirklichkeit der musikalischen Gedanken, das Erfassenwollen der verklingenden Tonwelt gesucht, verbunden mit dem Spagat, die Transzendenz der Notenwelt als Klangbilder zu begreifen. ... |